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China will Sechs-Parteien-Gespräche wiederbeleben: Auch US-Beobachter verlassen Nordkorea

zuletzt aktualisiert: 17.04.2009 - 13:44

Seoul (RPO). Einen Tag nach den UN-Inspektoren haben auch vier amerikanische Atom-Experten Nordkorea verlassen. Die Beobachter, die beim Rückbau der vorerst stillgelegten Atomanlage in Yongbyon geholfen hatten, wurden des Landes verwiesen.

Die US-Experten wurden kurz vor ihrem Abflug nach China noch einmal interviewt.  Foto: KYODO NEWS, AP
Die US-Experten wurden kurz vor ihrem Abflug nach China noch einmal interviewt. Foto: KYODO NEWS, AP

Sie trafen am Freitag in China ein. Die Regierung in Pjöngjang hatte Anfang der Woche eine Wiederaufnahme ihres Atomprogramms und einen Boykott der Sechs-Parteien-Gespräche angekündigt.

Grund für die Entscheidung war eine Erklärung des Weltsicherheitsrats, in der der jüngste Start einer nordkoreanischen Langstreckenrakete verurteilt wurde. Pjöngjang wollte damit nach eigenen Angaben einen Kommunikationssatelliten ins All bringen.

Der chinesische Außenminister Yang Jiechi erklärte am Freitag, Peking werde sich um eine Fortsetzung der Sechs-Parteien-Gespräche bemühen. China hoffe außerdem auf bessere Beziehungen zwischen Nordkorea und den USA, sagte Yang laut einem Interview der japanischen Zeitung "Nihon Keizai".

Nach Angaben des Außenministeriums in Moskau wird kommende Woche der russische Außenminister Sergei Lawrow in Pjöngjang erwartet. Die südkoreanische Zeitung "Chosun Ilbo" berichtete, Lawrow werde Nordkorea um den 24. April herum besuchen.

Er werde vermutlich mit Staatschef Kim Jong IL zusammentreffen und ein Schreiben von Präsident Dmitri Medwedew überbringen.

Quelle: AP

 
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