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Öffnung der Wahllokale verhindert: Aufständische stürmen Stadt im Norden Afghanistans

zuletzt aktualisiert: 20.08.2009 - 11:48

Kabul (RPO). In Afghanistan haben Aufständische am Donnerstag die Stadt Baghlan im Norden gestürmt und die Öffnung der Wahllokale verhindert. Dies teilte die Polizei in Kabul mit. Demnach gab es in Baghlan am Tag der Präsidentschafts- und Provinzwahl heftige Kämpfe. 22 Aufständische seien getötet worden, sagte der regionale Polizeichef.

Bei heftigen Kämpfen seien "22 Terroristen getötet" worden, sagte der Provinzpolizeichef Mohammed Kabir Andarabi der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Die Aufständischen seien aus mehreren Richtungen in die Stadt vorgedrungen, dann aber zurückgeschlagen worden.

Die Präsidentschafts- und Provinzwahl hatten am Morgen unter großen Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Rund 300.000 einheimische und ausländische Sicherheitskräfte sind aufgeboten, um die rund 6700 Wahllokale abzusichern. Die aufständischen Taliban hatten zum Wahlboykott aufgerufen und mit Anschlägen gedroht. 17 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen.

Als Favorit für die zweite Präsidentschaftswahl seit dem Sturz der radikalislamischen Taliban vor acht Jahren gilt Amtsinhaber Hamid Karsai. Allerdings könnte ihn sein härtester Konkurrent, Ex-Außenminister Abdullah Abdullah, diesmal in eine Stichwahl zwingen.

Quelle: AFP/top

 
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