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Nach Anschlägen auf Kirchen
Auswärtiges Amt warnt vor erhöhtem Terrorrisiko in Ägypten

Auswärtiges Amt warnt vor erhöhtem Terrorrisiko in Ägypten
Die Aufnahme aus einer Überwachungskamera zeigt dem Moment der Detonation einer Bombe vor der Kirche St. Markus in Alexandria (Ägypten). Bei Bombenanschlägen auf zwei koptische Kirchen, die staatlichen Medien zufolge durch Selbstmordattentäter verursacht wurden, starben am Palmsonntag mindestens 36 Menschen, mehr als 100 wurden verletzt. FOTO: dpa, jai
Berlin. Das Auswärtige Amt hat nach den Anschlägen auf zwei koptische Kirchen auf das Terrorrisiko auch für Ausländer in Ägypten hingewiesen. Es bestehe die Gefahr von Entführungen und Anschlägen.

"Es besteht landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen. Diese können sich auch gegen ausländische Ziele und Staatsbürger richten", teilte das Auswärtige Amt am Montag in Berlin mit. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer werde generell zu Vorsicht geraten.

Am Sonntag waren bei den schwersten Terrorangriffen auf die christliche Minderheit in Ägypten seit Jahren mehr als 40 Menschen getötet und weitere 110 verletzt worden. Selbstmordattentäter hatten Anschläge auf zwei koptische Kirchen im Norden des Landes verübt. Präsident Abdel Fattah al-Sisi kündigte am Sonntag für die nächsten drei Monate den Ausnahmezustand an.

(rent/dpa)
 
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