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Treffen im Weißen Haus
Obama ruft Nordkorea zu Aufgabe von Atomprogramm auf

Barack Obama: Nordkorea soll Atomprogramm aufgeben
Barack Obama im Weißen Haus mit der nordkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye. FOTO: dpa, st cs
Washington. US-Präsident Barack Obama hat Nordkorea zur Aufgabe seines Atomwaffenprogramms aufgefordert. Das Streben nach Atomwaffen habe "nichts erreicht, außer Nordkorea weiter zu isolieren", sagte Obama nach einem Treffen mit der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye am Freitag in Washington.

Die Vereinigten Staaten seien zu Gesprächen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il bereit, wenn dieser seine atomaren Ambitionen aufgebe. Ein atomar bewaffnetes Nordkorea würden die USA und Südkorea "nie" akzeptieren. Pjöngjang führte bereits drei Atomwaffentests aus. Es bestehen aber Zweifel, ob das nordkoreanische Atomwaffenprogramm ausreicht, um Atomsprengköpfe mit Raketen zu weit entfernten Zielen zu tragen.

Obama sagte, das enge Verhältnis zwischen den USA und Südkorea sei "Dreh- und Angelpunkt von Frieden und Sicherheit" auf der koreanischen Halbinsel und in der Region. Auch Park rief die Führung in Pjöngjang auf, das Atomwaffenprogramm einzustellen, um "ein voll entwickeltes Mitglied der internationalen Gemeinschaft" zu werden.

(AFP)
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