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"Wir haben alles vorausgesehen": Bericht: Italienischer Geheimdienst warnte vor Anschlag im Irak

zuletzt aktualisiert: 20.11.2003 - 09:19

Rom (rpo). Der Geheimdienst der italienischen Armee hat den Anschlag auf die eigenen Truppen im Irak genau vorhergesehen. Bei dem Attentat waren 19 Carabinieri ums Leben gekommen.

"Wir haben alles vorausgesehen", sagte der Chef des militärischen Geheimdienstes, Nicollò Pollari nach Angaben der römischen Zeitung "La Repubblica" vom Donnerstag.

Die Dienste hätten sogar exakt vorausgesagt, dass ein Selbstmordanschlag mit Hilfe eines mit Sprengstoff beladenen Lastwagens auf die italienische Basis im Irak bevorstehe.

"Es war klar, dass wir getroffen werden", zitiert das Blatt die Äußerungen Pollaris vor einer Kommission im römischen Parlament. Zugleich habe er die Risiken weiterer Anschläge im Irak betont. Mehrere Guerillafraktionen im Irak hätten eine Vereinbarung geschlossen, den Verbündeten der USA im Irak möglichst schweren Schaden zuzufügen.

Bei dem Anschlag am Mittwoch vergangener Woche auf das Hauptquartier der italienischen Armee im südirakischen Nassirija kamen neben 19 Italienern auch 9 Iraker ums Leben. Vier Selbstmordattentäter waren mit einer Lkw-Bombe auf das Kasernengelände vorgedrungen.


 
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