Vom Erdbeben zerstörte Stadt: Berlusconi will G-8-Gipfel nach L'Aquila verlegen
zuletzt aktualisiert: 23.04.2009 - 13:37Rom (RPO). Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi will den im Juli geplanten G-8-Gipfel von Sardinien in die von dem jüngsten Erdbeben beschädigte Stadt L'Aquila verlegen. Damit wolle er sowohl Kosten einsparen als auch der Katastrophenregion wirtschaftlichen Auftrieb verschaffen.
Die Kosten für die Sicherheitsvorkehrungen des Gipfels auf der sardinischen Insel La Maddalena seien auf 220 Millionen Euro veranschlagt worden, erklärte Berlusconi am Donnerstag auf einer Pressekonferenz nach einer Sitzung seines Kabinetts in L'Aquila.
Dieses Geld sollte statt dessen dem Wiederaufbau in der Erdbebenregion zugutekommen. Hotels für die Delegationen, Konferenzsäle und Raum für Pressezentren sei ausreichend vorhanden.
Berichten von Nachrichtenagenturen zufolge müssen einer Verlegung des Tagungsorts die anderen Teilnehmerstaaten zustimmen.
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