In Kirgisien ist es nach dem Sturz der regierung zu Plünderungen gekommen.
Auch vor dem Regierungsgebäude kam es zu Ausschreitungen.
Berichte sprechen von bis zu fünf Toten.
Das Gesetz der Anarchie regiert.
Geschäfte wurden geplündert.
Ein Mann sticht auf einem Plakat dem geflohenen Präsidenten Askar Akajew die Augen aus.
In der Hauptstadt brennen die Autos...
... der wütende Protest gegen die gefälschten Wahlen prägt das Stadtbild.
Präsident Askar Akajew weist die Vorwürfe zurück.
Circa 5.000 Oppositionsanhänger demonstrieren vor dem Regierungssitz.
Etwa 1.000 von ihnen durchbrechen den Ring der Bereitschaftspolizei...
...liefern sich dabei starke Gefechte mit der Polizei...
... und klettern über den Zaun vor dem Parlament,..
...um dort die Nationalflagge zu hissen.
Einige Demonstranten verschaffen sich Zugang zum Parlament...
Die Demonstranten zeigen sich davon begeistert.
Selbst die Jüngsten beteiligen sich am Protest.
Auf dem Banner der Oppositon steht gschrieben: "Nieder Akajews korruptem Regime!"
Kurmanbek Bakiyev präsentiert sich der jubelnden Menge.
Am 22. März zeigte sich Präsident Akajew noch siegesgewiss.
Das Militär ist machtlos.
Die Oppositon feiert indess ihren Sieg auf einem Panzer.
Der Präsident und seine Familie flüchten nach Kasachstan.
Bermet Akayeva, Tochter des Präsidenten, und Aydar Akayev während ihres Amteids vor dem Parlament am 22.März. Sie sind mit ihrem Vater geflohen.
Die Oppostition hat jetzt die Büros Akajews besetzt.
Kurmanbek Bakiyev ruft alle Seiten zur Gewaltlosigkeit auf.
Der inhaftierte kirgisische Oppositionsführer Felix Kulow ist aus dem Gefängnis freigelassen worden. Er wandte sich an die Nation.