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UN-Generalsekretär Ban: Birma lässt alle ausländischen Helfer einreisen

zuletzt aktualisiert: 23.05.2008 - 09:39

Naypyidaw (RPO). Birmas Militärregierung hat sich nach Angaben von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einverstanden erklärt, alle ausländischen Helfer einreisen zu lassen. Dies sagte Ban am Freitag nach einem Treffen mit Junta-Chef Than Shwe in dem Regierungssitz Naypyidaw.

"Er hat zugestimmt, alle humanitären Helfer zuzulassen", sagte Ban am Freitag nach einem mehr als zweistündigen Treffen mit Junta-Chef Than Shwe am Regierungssitz Naypyidaw. Auf die Frage, ob diese Übereinkunft ein Durchbruch sei, antwortete Ban: "Ich denke ja."

Bei dem Gespräch in der neuen Hauptstadt Naypyitaw setzte sich Ban für einen ungehinderten Zugang internationaler Hilfsorganisationen zu den 2,5 Millionen Zyklon-Opfern ein. Auf Anrufe Bans aus New York hatte Shwe nicht reagiert.

Am Donnerstag hatte sich Ban nach einem Besuch im zerstörten Irrawaddy-Delta bestürzt über die Lage der Überlebenden gezeigt. Das Dorf Kyondah, das Ban bereiste, gilt indes als Vorzeigeort nach der Wirbelsturmkatastrophe. Bei dem Sturm kamen mindestens 78.000 Menschen ums Leben, weitere 56.000 gelten als vermisst.

Ban hatte sich vor seiner Ankunft in Rangun beklagt, dass bisher nur etwa ein Viertel der geschätzten 2,4 Millionen Hilfsbedürftigen erreicht worden sei. Bei dem Zyklon am 2. und 3. Mai kamen nach offizieller Zählung rund 78.000 Menschen ums Leben; rund 56.000 werden noch vermisst. 

Quelle: afp

 
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