kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

US-Außenministerin Clinton: Blitzbesuch im Libanon

zuletzt aktualisiert: 26.04.2009 - 20:43

Beirut (RPO). US-Außenministerin Hillary Clinton hat am Wochenende unangekündigt zuerst den Irak und dann auch den Libanon besucht. Beiden Ländern sagte sie die weitere Unterstützung der USA zu.

US-Außenministerin Hillary Clinton und der libanesische Staatspräsident Michel Suleiman bei einem Überaschungsbesuch Clintons im Libanon.  Foto: AP, AP
US-Außenministerin Hillary Clinton und der libanesische Staatspräsident Michel Suleiman bei einem Überaschungsbesuch Clintons im Libanon. Foto: AP, AP

In Beirut traf Clinton am Sonntag mit Staatspräsident Michel Suleiman zusammen. Sie wolle vor der Parlamentswahl am 7. Juni die Unterstützung der USA für die libanesische Demokratie zeigen, erklärte Clinton. "Das libanesische Volk muss in der Lage sein, seine Repräsentanten in freier und fairer Wahl ohne das Schreckgespenst der Gewalt oder Einschüchterung und ohne Einflussnahme von außen zu bestimmen", sagte sie in einer Erklärung. Die USA sind über ein weiteres Erstarken der schiitischen Partei und der Miliz Hisbollah besorgt.

Am Samstag war Clinton in Bagdad eingetroffen, kurz nach der tödlichsten Anschlagserie im Irak in diesem Jahr. Bei den Bombenanschlägen wurden am Donnerstag und Freitag insgesamt mindestens 159 Menschen getötet, darunter viele schiitische Pilger aus dem Iran.

Bei ihrem Antrittsbesuch versuchte Clinton den Irakern deutlich zu machen, dass die USA auch nach dem geplanten Truppenabzug das Land nicht im Stich lassen würden. Trotz der jüngsten Welle der Gewalt habe der Irak große Fortschritte gemacht, sagte sie. Die Anschläge seien in einer tragischen Art und Weise ein Zeichen dafür, dass die Extremisten Angst hätten, den Kampf gegen die Regierung zu verlieren, sagte Clinton. Es werde sicher auch weiterhin politische Konflikte im Irak geben, insgesamt sei das Land aber auf dem richtigen Weg.

"Lassen Sie mich Ihnen versichern und wiederholen, was Präsident Obama gesagte hat: Wir sind dem Irak verpflichtet, wir wollen einen stabilen, souveränen, selbstbewussten Irak", sagte sie in einer Diskussionsrunde in der US-Botschaft.

Die Gewalt im Irak ist insgesamt zwar auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der US-geführten Invasion 2003, die jüngsten Anschläge warfen aber die Frage auf, ob die irakischen Sicherheitskräfte schon in der Lage sind, sich allein der Gewalt entgegenzustellen. Die USA wollen die Verantwortung für die Sicherheit in den meisten städtischen Gebieten in drei Monaten den Irakern übergeben. Das ist Teil des Plans, die meisten Soldaten bis 2011 abzuziehen.

Quelle: AFP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Schweiz verabschiedet Steuerabkommen mit Berlin

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland verabschiedet. mehr 

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Der Iran hat nach Informationen der IAEA in einer verdächtigen militärischen Versuchsanlage Spuren verwischt. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

Innenministerkonferenz

Salafisten und Rocker im Visier

Bundespräsident sorgt für Wirbel

Gauck vermisst ein Zeichen Israels

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Kampf gegen Steuerhinterziehung

Schweiz verabschiedet Steuerabkommen mit Berlin

Das Schweizer Parlament hat das Steuerabkommen mit Deutschland verabschiedet. Einen Tag nach dem Ständerat stimmte am Mittwoch auch der Nationalrat in Bern der zwischen beiden Ländern vereinbarten Abgeltungssteuer zu. mehr

 

Neue Vorwürfe im Atomstreit

IAEA: Iran hat Spuren verwischt

 
 

Warum Hollande Syrien mit Militär droht

Präsident im Kriegsmodus

 

Schmutz-Wahlkampf in den USA

Obama macht Romney zum Vampir

 

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi mit Micky-Maus-Pantoffeln im Sarg

Top-Services