kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Blutiger Anschlag in Moschee: Bombe im Schuh versteckt

zuletzt aktualisiert: 16.06.2006 - 17:19

Bagdad (rpo). Den Sprengsatz hatte der Selbstmordattentäter im Schuh versteckt: In einer Moschee in Bagdad sprengte er sich in die Luft und riss zehn Menschen mit in den Tod. Rund 20 Menschen wurden verletzt. Der Imam der schiitischen Buratha-Moschee machte die Terrororganisation Al Qaida im Irak für den Anschlag verantwortlich.

Der Attentäter schlug trotz einer massiven Sicherheitsoffensive der Regierung zu. Die Buratha-Moschee im Norden Bagdads war bereits vor rund zwei Monaten Ziel blutiger Anschläge: Vier Selbstmordattentäter rissen am 7. April mindestens 85 Gläubige in den Tod. Auch damals sahen die US-Streitkräfte die Al Kaida im Irak hinter dem Terrorakt.

Irakische Soldaten nahmen nach Angaben der US-Streitkräfte in Kerbela, rund 80 Kilometer südlich von Bagdad, einen ranghohen Terroristenführer fest und hoben ein umfangreiches Waffenlager aus. Bei dem Einsatz am Donnerstag sei kein Schuss gefallen. Der Festgenommene wurde den Angaben zufolge wegen der Planung von Anschlägen auf Iraker und die Koalitionsstreitkräfte gesucht. Außerdem habe er Extremisten finanziell unterstützt.

Der stellvertretende irakische Ministerpräsident Salam Sikam Ali al Subaie erklärte unterdessen, dass seine Regierung noch im Juni die Verantwortung für die Sicherheitslage im Südirak übernehmen wolle. Es gebe eine entsprechende Vereinbarung, und "es ist der Traum aller Iraker, dass unsere Kräfte für die Sicherheitslage im ganzen Land verantwortlich sind", sagte Al Subaie.

Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo hatte zuvor gemeldet, die britischen, australischen und japanischen Truppen würden in Kürze die Kontrolle im Südirak an die dortigen Behörden übergeben. Kurz darauf solle ein Abzug der Streitkräfte aus der Region erfolgen. Dem Bericht zufolge will Großbritannien umgehend den Rückzug seiner Soldaten aus der Provinz Muthanna ankündigen. Japan und Australien sollen mit ähnlichen Erklärungen folgen. Der japanische Abzug könne bereits im Juli abgeschlossen sein, hieß es.

Italien will den Abzug seiner Truppen binnen vier Monaten abschließen, wie der italienische Verteidigungsstaatssekretär Lorenzo Forcieri am Freitag der Nachrichtenagentur ANSA bestätigte. Das Außenministerium hatte zuvor bereits als angepeiltes Datum den Herbst dieses Jahres genannt.

In Washington nahm das Repräsentantenhaus am Freitag eine Debatte über den Einsatz der US-Truppen im Irak auf. Eine von den Republikanern eingebrachte nichtbindende Resolution stellt sich gegen die Nennung eines Abzugsdatums. Dies sei nicht im nationalen Interesse, heißt es darin. Aus den Reihen der oppositionellen Demokraten wurde die Resolution als politische Augenwischerei verurteilt. Auch einige republikanische Abgeordnete äußerten sich kritisch.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

syrien flagge fahne RPO 2007

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. Die USA bringen einen Militäreinsatz auch ohne UN-Beschluss ins Spiel. mehr

 

Nahostreise des Bundespräsidenten

Gauck fordert Palästinenser zu Friedensgesprächen auf

 

Nach Selbstverbrennung in Lhasa

China startet Verhaftungswelle in Tibet

 

Ingenieur im Januar verschleppt

In Nigeria entführter Deutscher getötet

 
 
Top-Services