1683 "Germantown" gegründet: Bush würdigt deutsche Einwanderer
zuletzt aktualisiert: 04.10.2003 - 11:23Washington (rpo). Ob Steinway Flügel oder Brooklyn-Bridge - einige Deutsche haben in den USA einen guten Eindruck hinterlassen. US-Präsident George W. Bush hat die Bedeutung der deutschen Einwanderer und ihrer Nachkömmlinge in Geschichte der USA gewürdigt.
Sie hätten sich unter anderem in der Wissenschaft, der Kunst, Politik, Justiz und dem Sport verdient gemacht, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung des US-Präsidenenten zum deutsch-amerikanischen Tag am 6. Oktober. Deutschstämmige Amerikaner hätten auch Traditionen wie Weihnachtsbäume und Kindergärten in den USA begründet, erklärte Bush.
Der US-Präsident nannte Johann Augustus Röbling, den Erbauer der Brooklyn Bridge, die in New York über den East River führt, und Heinrich Engelhard Steinweg, der 1850 aus Seesen im Harz in die USA auswanderte und unter dem Namen Steinway zusammen mit seinen Söhnen die berühmte Klavier-Fabrik Steinway & Sons gründete.
Deutschstämmige Unternehmer wie John Davison Rockefeller hätten die amerikanische Konjunktur angekurbelt und andere Einwanderer dazu inspiriert, den amerikanischen Traum zu verfolgen, erklärte Bush.
Die ersten deutschen Einwanderer kamen am 6. Oktober 1683 aus Krefeld in den USA an. Sie ließen sich nahe der Stadt Philadelphia (US-Bundesstaat Pennsylvania) nieder und gründeten "Germantown".
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