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Oberster geistlicher Führer des Iran
Chamenei: Israel der "Zerstörung" geweiht

2009: Chamenei spricht beim Freitagsgebet
2009: Chamenei spricht beim Freitagsgebet FOTO: AP
Teheran (RPO). Ayatollah Ali Chamenei, der oberste geistliche Führer des Iran, hat erneut das Existenzrecht Israels in Frage gestellt. Israel sei der "Zerstörung" geweiht, sagte Chamenei am Dienstagabend während eines Gesprächs mit dem mauretanischen Präsidenten Mohamed Ould Abdel Aziz in Teheran.

Auf der Internetseite seines Büros wurde Chamenei mit den Worten zitiert: "Das zionistische Regime will Palästina durch Druck, Blockade und Völkermord unter den islamischen Nationen verschwinden lassen, aber es wird nicht gelingen." Israel sei eine "große Gefahr" für die muslimische Welt.

"Allerdings wird ein Tag kommen, an dem die Nationen der Region sich bei der Zerstörung des zionistischen Regimes helfen werden", sagte Chamenei demnach weiter.

Mauretanien hatte im Januar vergangenen Jahres seine Beziehungen mit Israel beendet. Chamenei begrüßte die Entscheidung nochmals ausdrücklich und bezeichnete sie als "Modell für bestimmte arabische Länder". Ould Abdel Aziz hält sich seit Montag zu einem Staatsbesuch in Teheran auf.

(AFP/jre)
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