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Knapp zehn Monate nach Anschlag
"Charlie Hebdo" mit neuem teils englischen Internetauftritt

"Charlie Hebdo": So berichteten Zeitungen weltweit über den Anschlag
"Charlie Hebdo": So berichteten Zeitungen weltweit über den Anschlag FOTO: ap
Paris. Knapp zehn Monate nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" hat die französische Satirezeitung am Mittwoch einen neuen teils englischen Internetauftritt bekommen. "Charlie 2.0 ist wieder da", hieß es auf der Website.

Die Onlineversion werde jeweils von Montag bis Freitag aktualisiert. Am Wochenende ruhe sich die Redaktion aus, um Wirtschaftsminister Emmanuel Macron auf die Nerven zu gehen. Mit dem "Gesetz Macron" war in Frankreich die Sonntagsarbeit ausgeweitet worden.

Die Brüder Saïd und Chérif Kouachi hatten bei dem Anschlag auf das Pariser Büro von "Charlie Hebdo" am 7. Januar zwölf Menschen getötet, unter ihnen einige der bekanntesten Zeichner der bissigen Zeitung. Der Islamist Amédy Coulibaly tötete in den beiden folgenden Tagen fünf weitere Menschen.

"Charlie Hebdo" - Die Opfer der Schießerei FOTO: ap
(AFP)
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