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Krise in Tibet: China erhebt schwere Vorwürfe gegen Dalai Lama

zuletzt aktualisiert: 18.03.2008 - 06:43

Peking (RPO). Die chinesische Regierung macht den Dalai Lama für die Unruhen in Tibet verantwortlich. Die Aktivisten wollten mit ihren Bestrebungen für die Unabhängigkeit gezielt den Olympischen Spielen in Peking schaden, sagte Ministerpräsident Wen Jiabao am Dienstag. Weltweit gehen die Proteste gegen das Vorgehen Chinas weiter.

Die Unruhen hätten bereits schwere Verluste an Menschenleben und Eigentum verursacht. Die chinesischen Behörden seien bei der Niederschlagung der Proteste mit äußerster Zurückhaltung vorgegangen, sagte der Ministerpräsident auf einer Pressekonferenz zum Abschluss der Sitzung des Volkskongresses.

Inzwischen habe sich die Lage in der tibetischen Hauptstadt Lhasa wieder normalisiert. Wen war der bislang höchste Regierungsvertreter, der sich zur Lage in Tibet geäußert hat.

In Sydney demonstrierten am Dienstag etwa 100 tibetische Auswanderer und Unterstützer gegen das Vorgehen der chinesischen Regierung. Vor dem chinesischen Konsulat kam es zu einem kurzen Handgemenge mit der Polizei.

 Andere Demonstranten verbrannten chinesische Fahnen und hielten Bilder des Dalai Lama hoch. Bereits am Montag kam es auch zu Protesten in Berlin, München, London und New York.

Quelle: ap

 
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