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Demographie
China erwägt Umstellung auf Zwei-Kind-Politik

China erwägt Umstellung auf Zwei-Kind-Politik
FOTO: dpa, Bernd Thissen
Peking. Erst vor kurzem hat die chinesische Regierung Lockerungen bei der jahrelang praktizierten Ein-Kind-Politik beschlossen. Medienberichten zufolge, könnten die Machthaber in Peking sogar noch einen draufsetzen. In Zukunft soll es chinesischen Eltern erlaubt werden, zwei Kinder zu haben.

China will nach Informationen der "China Business News" seine jahrzehntelange Ein-Kind-Politik lockern und den meisten Ehepaaren in Zukunft erlauben, zwei Kinder zu haben. Die offizielle Ankündigung werde Ende dieses Jahres oder Anfang 2016 erwartet, berichtet die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf einen Wissenschaftler der Kommission für Familienplanung.

Peking hatte Ende 2013 eine Lockerung der Ein-Kind-Politik beschlossen, die aber bislang nur in einzelnen Provinzen umgesetzt wird. Danach dürfen Paare, von denen ein Partner Einzelkind ist, zwei Kinder haben.

Die Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften hatte eine Zwei-Kind-Lösung im vergangenen Jahr als Antwort auf die Alterung der Gesellschaft und eine fallende Geburtenquote vorgeschlagen. Jede Chinesin bekommt der "South China Morning Post" zufolge derzeit im Schnitt weniger als 1,6 Kinder. Für eine stabile Bevölkerung ist eine Quote von 2,1 nötig.

(dpa)
 
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