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Journalisten sind immer wieder das Ziel von Geiselnehmern. Eine Chronik der jüngsten Fälle:
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20. August 2004: Die französischen Journalisten Christian Chesnot und Georges Malbrunot und ihr syrischer Begleiter Mohammed al Dschundi werden auf einer Fahrt in die irakische Stadt Nadschaf verschleppt. Chesnot war für den Sender Radio France Internationale im Einsatz, Malbrunot für die Tageszeitung "Le Figaro". Nach vier Monaten Geiselhaft werden die beiden am 21. Dezember in Bagdad frei gelassen.
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4. Februar 2005: Die italienische Korrespondentin Guiliana Sgrena, die für die italienische Zeitung "Il Manifesto" und die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" arbeitet, wird in Bagdad verschleppt. Genau einen Monat nach ihrer Entführung wird die 56-Jährige wieder frei gelassen.
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5. Januar 2005: Die Reporterin der französischen Tageszeitung "Libération", Florence Aubenas, und ihr Übersetzer Hussein Hanun al Saadi werden in Bagdad entführt. Nach 157 Tagen Geiselhaft werden die beiden am 12. Juni freigelassen.
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7. Januar 2006: Die US-Journalistin Jill Caroll, eine Mitarbeiterin des "Christian Science Monitor", wird im Westen Bagdads verschleppt. Nach drei Monaten Geiselhaft kommt die 28-Jährige Ende März frei.
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14. August 2006: Die Fox-News-Journalisten Steve Centanni und Olaf Wiig werden in Gaza entführt. Nach fast zwei Wochen werden die Männer am 27. August wieder freigelassen.
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7. Oktober 2006: Karen Fischer und Christian Struwe, die für die Deutsche Welle arbeiten, werden im Norden Afghanistans erschossen.
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14. Oktober 2006: Der italienische Fotograf Gabriele Torsello und sein afghanischer Dolmetscher werden in Laschkar Gah, der Hauptstadt der afghanischen Provinz Helmand überfallen und verschleppt. Drei Wochen später kommt der 36-Jährige wieder frei.
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1. Januar 2007: Ein Fotograf der französischen Nachrichtenagentur Agence France Press (AFP) wird in Gaza entführt. Der 50-jährige Peruaner Jaime Razuri kommt am 7. Januar wieder frei.
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4. März 2007: Der italienische Reporter der Tageszeitung "La Repubblica", Daniele Mastrogiacomo, und zwei afghanische Begleiter werden in der südafghanischen Unruheprovinz Helmand entführt. Im Austausch gegen fünf Taliban-Kämpfer wird der 52-Jährige am 19. März freigelassen.
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12. März 2007: Der britische BBC-Korrespondent Alan Johnston wird von einer mit dem Al-Kaida-Terrornetzwerk liierten Gruppe namens Armee des Islams in Gaza-Stadt verschleppt. Erst nach knapp vier Monaten wird der 45-Jährige am 4. Juli wieder freigelassen.
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25. Juli 2007: Über eine zunächst von der afghanischen Regierung bestätigte Entführung eines deutschen Journalisten im Osten des Landes gibt es widersprüchliche Berichte. Ein dänischer Journalist afghanischer Abstammung entkommt am selben Tag in der Provinz Kunar einem Entführungsversuch.