kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Panoram Hillary  Clinton, Benjamin Netanyahu, Mahmoud Abbas
  Foto: AP, AP

Obama wirbt für Zwei-Staaten-Lösung: Clinton eröffnet neue Nahost-Verhandlungen

zuletzt aktualisiert: 02.09.2010 - 16:47

Washington (RPO). Die ersten direkten Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern seit zwei Jahren haben begonnen. US-Außenministerin Hillary Clinton äußerte Clinton am Donnerstag die Hoffnung, dass sich beide Seiten innerhalb eines Jahres auf einen Friedensvertrag einigen könnten.

Nach Jahrzehnten voller gescheiterter Versuche liege die Hauptarbeit nun bei dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, sagte Clinton weiter. Zuvor hatte sich US-Präsident Barack Obama bei einem Essen am Mittwochabend im Weißen Haus vorsichtig optimistisch gezeigt, dass in den nächsten zwölf Monaten eine Friedenslösung erreicht werden könne, zu der die Bildung eines palästinensischen Staates gehören sollte.

Niedrige Erwartungen

Netanjahu und Abbas bekundeten ihre Verhandlungsbereitschaft. Ihre Äußerungen ließen aber auch durchklingen, warum in diplomatischen Kreisen in Washington die Erwartungen erst einmal betont niedrig gehängt wurde: Das erste Treffen am Donnerstag müsse nicht viel mehr als die Vereinbarung einer zweiten Runde bringen. Diese könnte am Rande der UN-Vollversammlung in der zweiten Septemberwoche in New York stattfinden, hieß es.

Obama warb für eine Zwei-Staaten-Lösung zur Beendigung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern. Die direkten Verhandlungen zwischen beiden Seiten seien der einzige Weg, der zu einem dauerhaften Frieden führe, sagte er nach getrennten Gespräche mit Netanjahu und Abbas.

"Ich bin hoffnungsvoll, vorsichtig hoffnungsvoll, aber hoffnungsvoll", sagte Obama, umgeben von Netanjahu, Abbas sowie dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak und dem jordanischen König Abdullah II.

"Wir wollen Frieden"

Abbas und Netanjahu dankten Obama dafür, dass er sie zusammengebracht habe. Auch sie zeigten sich vorsichtig optimistisch. Netanjahu erklärte, sein Land wünsche einen dauerhaften Frieden, nicht eine Pause zwischen zwei Kriegen. Er nannte Abbas einen Partner für den Frieden. "Alle verlieren, wenn es keinen Frieden gibt." Abbas rief die Israelis auf, den Ausbau der Siedlungen in den besetzten Gebieten zu stoppen und die Blockade des Gazastreifens zu beenden.

Noch vor der ersten direkten Verhandlungsrunde stand ungelöst das Problem um den Bau jüdischer Siedlungen im Westjordanland im Raum: Netanjahu ließ nicht erkennen, ob seine Regierung einen bis Ende September befristeten Baustopp verlängern wird. Die Palästinenser haben erklärt, eine Wiederaufnahme würde den Verhandlungsprozess torpedieren.

Es sind die ersten direkten Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern seit fast zwei Jahren. Die letzten direkten Gespräche scheiterten im Dezember 2008, als in Washington noch Obamas Vorgänger George W. Bush regierte.

In London appellierten Außenminister Guido Westerwelle und sein britischer Kollege William Hague an die Parteien, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit die direkten Gespräche erfolgreich verlaufen. Es sei ein sehr wichtiger Schritt von den indirekten zu den direkten Gesprächen, sagte Westerwelle. Deshalb müssten die Beteiligten "ein Umfeld schaffen, das Fortschritte ermöglicht". Niemand wisse, ob es Erfolge gebe - aber es handele sich um Gespräche von "historischer Bedeutung", sagte Hague.

Quelle: apd/bs

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

Anzeige:

Aktuell bei RP Online

Wahlen in Ägypten

Kandidat fordert neue Auszählung

Nach der ersten Runde der ägyptischen Präsidentschaftswahl hat ein Kandidat eine teilweise Nachzählung der Stimmen gefordert. mehr 

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

Assads Macht gerät ins Wanken

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

Die bewaffnete syrische Opposition wird mit Geld und Waffen aus den reichen Golf-Staaten und Hilfe der USA immer stärker. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Assads Macht gerät ins Wanken

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

Fast 100 Tote in Syrien

UN-Beobachter bestätigen Blutbad

Die IWF-Chefin zeigt sich hart

Lagarde hat kein Mitlied mit den Griechen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Gefangen im Monster-Stau von Peking

In Chinas Hauptstadt gibt es nicht nur viele Menschen, sondern auch ziemlich viele Autos. Kein Wunder also, dass es dort immer wieder zu ... mehr 

Wahlen in Ägypten

Präsidentschaftskandidat fordert neue Auszählung

Nach der ersten Runde der ägyptischen Präsidentschaftswahl hat der Kandidat Hamdin Sabahi eine teilweise Nachzählung der Stimmen gefordert und angebliche Wahlverstöße kritisiert. mehr

 

Assads Macht gerät ins Wanken

Scheichs rüsten Syriens Rebellen auf

 

Fast 100 Menschen getötet

UN-Beobachter bestätigen Blutbad in Syrien

 

Neues Buch über den US-Präsidenten

Obama war Mitglied einer Kiffer-Bande

 

Republikaner vor der US-Wahl

Mitt Romney sucht seinen Vize

 

Mehr als 70 Tote bei neuer Gewalt in Syrien

Opposition macht UN-Beobachtern Vorwürfe

Top-Services