US-Außenministerin Hillary Clinton und US-Präsident Barack Obama besuchen auf ihrer Nahost-Reise die rund 600 Jahre alte Sultan-Hassan-Moschee.
Nichts, was Obama in der Öffentlichkeit tut, ist zufällig oder gar ungeplant. Die Berater des Präsidenten legen größte Aufmerksamkeit auf die Außenwirkung.
Und so gehen quais zeitgleich mit der historischen Ansprache Obamas an die muslimische Welt diese Bilder um den Globus: Der mächtigste Mann der Welt und seine Außenministerin staunend vor einem historischen Kulturgut des Islam.
Begleitet werden sie von Iman Abdel Fateh, einer ägyptischen Amerikanerin (l.) und Dr. Zahi Hawass, einem anerkannten Fachmann für Altertum und Archäologie.
Hillary Clinton hat ein Tuch über ihren Kopf gelegt. Eine normale Geste für Frauen in den Räumlichkeiten einer Moschee, aber zeitgleuich ein ungeheuer symbolkräftiges Bild.
Abgesehen davon: Es steht ihr.
Die Moschee zählt zu den größten der islamischen Welt. Sie wurde zwischen 1356 bis 1363 errichtet.
In dem Gebäude gibt es tatsächlich viel zu staunen, wie Obama feststellt. Die Halle ist 30 Meter hoch.
Sie zählt somit zu den großen Sehenswürdigkeiten des Islam. Nur wenige Minuten später bekundet Barack Obama in seiner Rede seinen großen Respekt vor den Errungenschaften der muslimischen Welt.