kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Dalai Lama panorama mit käppi 2010-1123
  Foto: AFP, AFP
Kommentare ()

Oberhaupt der Tibeter: Dalai Lama erwägt Rücktritt von politischem Amt

zuletzt aktualisiert: 23.11.2010 - 11:53

Neu Delhi (RPO). Der Dalai Lama erwägt, von seiner Funktion als Chef der tibetischen Exilregierung im indischen Dharamsala zurückzutreten. Seine Rolle als geistliches Oberhaupt der Tibeter behalte der Dalai Lama hingegen.

Bei dem anvisierten "Rücktritt" handle es sich ausschließlich um die Aufgabe der Regierungsverantwortung, sagte der Sprecher des Dalai Lamas, Tenzin Taklha, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Bei der nächsten Sitzung des tibetischen Exil-Parlaments im März wolle der Dalai Lama das Thema ansprechen und in den darauffolgenden sechs Monaten seine politische Verantwortung abgeben, sagte Taklha. "Das heißt aber nicht, dass er sich als Führungsfigur des politischen Kampfes zurückziehen will", sagte Taklha weiter. "Er ist der Dalai Lama und wird immer die Tibeter führen." Zunächst müsse die Reaktion des Parlaments abgewartet werden. "Nichts ist ganz sicher, aber das sind die Dinge, über die er derzeit nachdenkt."

Parlamentssprecher Penpa Tsering sagte AFP, dass "jeder Tibeter sich wünscht, er möge so lange weitermachen, wie es sein Gesundheitszustand erlaubt". Tsering sprach sich dafür aus, dass der Dalai Lama unabhängig vom Ausgang der Parlamentsdebatte auch weiterhin die Führungsfigur bei den Gesprächen zwischen der Exilregierung und China bleiben sollte. Dieser habe wiederholt betont, auch weiterhin Verantwortung bei den Verhandlungen mit der chinesischen Regierung übernehmen zu wollen.

Die tibetische Exilregierung, die ihren Sitz im nordindischen Dharamshala hat, hatte 2001 erstmals direkt einen politischen Führer gewählt. Taklha zufolge hat sich der Dalai Lama seitdem immer als "halbpensioniert" bezeichnet. In Tibet wie im Ausland wird befürchtet, dass der Tod des 75-jährigen Friedensnobelpreisträgers der Geschlossenheit der Tibet-Bewegung einen Schlag versetzen könnte. Die Suche nach einem Nachfolger des Dalai Lamas wird traditionell von den ranghöchsten Lamas geregelt. China hat jedoch bereits angekündigt, das letzte Wort bei der Entscheidung haben zu wollen.

Quelle: AFP/jre

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Die Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks in Datteln gehört zu den wichtigsten Streitpunkten in den Koalitionsverhandlungen von SPD und G ... mehr 

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Der Bundespräsident hinterlässt bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel seine eigene Handschrift. Der Empfang durch Präsident Schimon Peres ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Drohender Verzug bei Bergung der Abfälle

Altmaier besucht Atommülllager Asse

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Jugendliche verprügeln Frauen in Mönchengladbach

Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Qaida und anderer Terrorgruppen. mehr

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
 

Strafmaßnahme wegen Massaker von Hula

Deutschland weist syrischen Botschafter aus

 

Israel-Reise des Bundespräsidenten

Gauck: "Israel ist ein blühendes Land"

Top-Services