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Sicherheits-Check
Das Pentagon will sich freiwillig hacken lassen

Das Pentagon will sich freiwillig hacken lassen
Das Pentagon in Washington. FOTO: ZDF, Marc Schubert
Washington. In den USA wählt man einen ungewöhnlichen Weg, um die Datensicherheit zu checken. Das Verteidigungsministerium lädt Hacker ein, ins hauseigene System einzubrechen.

Wie das Pentagon am Mittwoch bekanntgab, wird sich der erlaubte Angriff zu Anfang auf die öffentlich zugänglichen Webseiten des Pentagons beschränken.

Teilnehmende Hacker werden zuvor einem Sicherheitscheck unterzogen. Sollte es ihnen gelingen, Sicherheitslücken im System zu finden, könnten sie laut Ministerium Geldprämien oder "anderweitige Anerkennung" erhalten.

In der Vergangenheit war das Pentagon immer wieder Opfer von Cyberattacken geworden, zuletzt im August, als vermutlich russische Hacker das E-Mail-System angriffen.

Das Verteidigungsministerium ist die erste amerikanische Regierungsorganisation, die ein solches "Bug-Bounty-Programm" startet. In der Wirtschaft sind diese Programme bereits weit verbreitet, große Unternehmen wie Facebook, Microsoft und die Deutsche Telekom betreiben sie seit längerem. Allein Facebook hat seit 2011 mehr als vier Millionen US-Dollar an Hacker ausgezahlt, die Sicherheitslücken meldeten.

(felt/dpa)
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