Nach der Bekanntgabe, dass der Friedensnobelpreis im Jahr 2010 an den chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo vergeben wird, kam es zu spontanen Demonstrationen in Hongkong.
Dabei machten die Teilnehmer ihren Solidaritätsbekundungen für den Inhaftierten Menschenrechtler lautstark Luft.
Plakate und Transparente fordern die Freilassung des Menschenrechtlers, der in China in Haft sitzt.
Auf Plakaten und Transparenten wurde auf das Schicksal Lius aufmerksam gemacht.
Liu Xiaobo erhält als erster Chinese überhaupt den Friedensnobelpreis.
Transparente der Demonstranten fordern die Freilassung Lius.
Die Kundgebungen in Hongkong blieben zumindest zunächst unbehelligt von der Polizei.
Der inhaftierte chinesische Dissident werde für seinen "langen und gewaltlosen Kampf" für die Menschenrechte in China geehrt, hatte das Nobel-Komitee am Freitag in Oslo mitgeteilt.
Nach der Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises an den inhaftierten Bürgerrechtler Liu Xiaobo haben sich mehr als ein Dutzend Freunde und Anhänger in der Nähe von dessen Wohnung in Peking versammelt.
Sie hielten Plakate in die Luft, auf denen sie dem Preisträger gratulierten. Sie riefen "Es lebe die Freiheit, es lebe die Demokratie" und trugen gelbe Bänder als Symbol für ihre Forderung nach Freilassung des politischen Häftlings, wie sie erklärten.
Mo Zhixu, ein Freund Liu Xiaobos, spricht im Namen von dessen Frau zu den versammelten Journalisten.
Liu selbst soll erst am Samstag von der Entscheidung erfahren.