Bei einer Demonstration für den gestürzten Präsidenten von Honduras ist es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.
Am Rande eines Protestmarschs mit rund 10.000 Teilnehmern in der Hauptstadt Tegucigalpa wurde ein Bus in Brand gesetzt.
Außerdem griffen Anhänger des ins Ausland gebrachten Politikers Manuel Zelaya die Filiale einer Fast-Food-Kette aus den USA an.
Die Interimsregierung führte daraufhin erneut ein nächtliches Ausgehverbot ein. Informationsminister René Zepeda sagte, das Verbot gelte für die Dauer von 22.00 bis 5.00 Uhr und sei auf die Hauptstadt beschränkt.
Die Demonstranten strömten aus anderen Landesteilen nach Tegucigalpa, mit Landesfahnen und Transparenten, auf denen die Absetzung der Interimsregierung gefordert wurde.
Weitere 4000 Demonstranten kamen in San Pedro Sula zusammen, der zweitgrößten Stadt des mittelamerikanischen Landes.
Die Demonstranten waren teilweise mehrere Tage zu Fuß unterwegs.
Sehen Sie hier Bilder der Ausschreitungen.