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Anschläge in Afghanistan: Deutsche Soldaten unter Verletzten

zuletzt aktualisiert: 06.10.2007 - 10:25

Kabul (RPO). Sechs Jahre nach Beginn der US-geführten Invasion in Afghanistan hat ein Selbstmordattentäter bei einem Anschlag auf einen US-Militärkonvoi in Kabul zwei Menschen mit in den Tod gerissen. Am Freitag waren bereits drei deutsche Soldaten bei einem Anschlag verletzt worden.

Bei den Toten handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen US-Soldaten und eine afghanische Zivilperson. Sieben weitere Afghanen wurden nach Angaben von Gesundheitsminister Mohammad Amin Fatemi verletzt, darunter eine Frau und ein Kind. Auch ein US-Soldat sei verletzt worden, erklärte ein US-Militärsprecher.

Der Anschlag richtete sich gegen US-Truppen, die mit der Ausbildung afghanischer Soldaten und Polizisten betraut waren. Der Attentäter sprengte sich auf der Straße zum Flughafen mit einem Auto in die Luft. Dabei wurden nach Angaben der Polizei zwei Militärfahrzeuge und zwei andere Autos beschädigt. Auch an Dutzenden Geschäften entstanden Schäden.

Am Freitag waren bei einem Selbstmordanschlag im Norden Afghanistans bereits drei Bundeswehrsoldaten leicht verletzt worden. Der Attentäter habe sich auf eines der Militärfahrzeuge geworfen, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Geltow bei Potsdam. Vermutlich sei ein Sprenggürtel benutzt worden. Die Verletzten seien ins Bundeswehr-Lager gebracht worden und würden dort versorgt.

Im Mai waren bei einem Taliban-Anschlag in Kundus drei Bundeswehr-Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden. Damals hatte es zudem einen weiteren Anschlag außerhalb der Stadt gegeben, bei dem aber niemand zu Schaden kam.

Quelle: afp2

 
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