1973 treten Großbritannien, Dänemark und Irland bei. Vorausgegangen war ein langer Streit mit London. Großbritannien hatte 1961 seinen Aufnahmeantrag gestellt. Am 14. Januar 1963 hatte sich Frankfreichs Staatspräsidentde Gaulle vehement gegen die Aufnahme Großbritanniens ausgesprochen.
1978 Anfang Juli beschließt der Europäische Rat die Gründung des Europäischen Währungssystems (EWS) und die Einführung einer europäischen Währungseinheit (ECU).
1979 Erste Direktwahlen zum Europäischen Parlament.
1981 tritt Griechenland als zehntes Mitglied der EWG bei.
1984 wird der Vertrag zur Gründung der Europäischen Union (EU) angenommen.
1985 unterzeichnen die Benelux-Staaten, Frankreich und Deutschland ein Abkommen zur Abschaffung der Grenzkontrollen (Vertrag von Schengen).
1986 werden Spanien und Portugal EU-Mitglieder.
1990 gehören mit Inkrafttreten des Einigungsvertrages auch die fünf neuen Bundesländer zur EU.
1991 wird der MaastrichterVertrag über die Gründung der Europäischen Union, eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres geschlossen.
1993ist der Eurpäische Binnenmarkt verwirklicht. Der Vertrag von Maastricht tritt nach der Ratifizierung am 1. November in Kraft.
1995 treten Österreich, Finnland und Schweden der EU bei.
2001 wird der Vertrag von Nizza unterzeichnet. In vielen Bereichen gelten nun Beschlüsse des Europäischen Rates mit qualifizierter Mehrheit statt mit Einstimmigkeit. Jedes Mitgliedsland stellt ab 2005 nur noch ein Kommissionsmitglied. Der Vertrag tritt 2003 in Kraft.
2002 wird der Euro in zwwölf der EU-Länder eingeführt.
2004 bei der größten EU-Erweiterungsrunde treten Zypern, Malta, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Lettland, Estland und Litauen der EU bei. Im Oktober wird in Rom der Vertrag über die EU-Verfassung unterzeichnet. Bei Referenden in Frankreich und den Niederlanden wird der Vertrag abgelehnt. Er liegt seitdem auf Eis.
2007 Bulgarien und Rumänien treten der EU bei.