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Die Nato hat auf ihrem Jubiläumsgipfel wichtige Beschlüsse für die Zukunft des Bündnisses getroffen. Eine Übersicht.
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Generalsekretär:
Der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen wird Nachfolger von Jaap de Hoop Scheffer, der im Juli aus dem Amt scheidet. Die Türkei gab am Samstag nach langem Ringen ihren Widerstand gegen den Dänen auf, dem Teile der muslimischen Welt wegen der Mohammed-Karikaturen misstrauisch gegenüberstehen.
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Afghanistan:
Die Nato hat sich hinter das neue US-Konzept zur Stabilisierung Afghanistans gestellt. Nach Angaben des Weißen Hauses sagten die Verbündeten zusätzliche 5000 Soldaten, Militär- und Polizeiausbilder zu. US-Präsident Barack Obama will den Iran und Pakistan in die Lösung der Krise mit einbeziehen. In der Gipfelerklärung heißt es, die Nato teile die Einschätzung, dass zur Stabilisierung des Landes am die zivilen und militärischen Anstrengungen besser austariert werden müssten. Entscheidend sei, dass die Sicherheit Afghanistans in seine eigenen Hände gelegt werde.
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Strategie:
Eine Expertengruppe wird eingesetzt, um ein neues Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Die Nato-Staaten betonen, dass die in Artikel fünf festgelegte Beistandspflicht ein "Eckpfeiler der Allianz" bleiben soll. Zugleich müsse die Fähigkeit der Nato gestärkt werden, eine wichtige Rolle im Krisenmanagement und der Konfliktbewältigung spielen zu können. Die neue Strategie soll auf dem nächsten Nato-Gipfel verabschiedet werden.
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Russland:
Der nach dem Georgien-Krieg auf Eis gelegte Dialog im Nato-Russland-Rat soll noch vor dem Sommer wieder aufgenommen werden. "Trotz unserer gegenwärtigen Differenzen ist Russland von besonderer Bedeutung für uns als Partner und Nachbar", heißt es in der Abschlusserklärung. Die Nato forderte Moskau aber gleichzeitig auf, den Truppenabzug aus Georgien abzuschließen und die Anerkennung der georgischen Regionen Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten rückgängig zu machen.