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Peinliche Szene
Weinende Babys mag Donald Trump auch nicht

Donald Trump wirft weinendes Baby aus einem Saal in Ashburn
Auch vor Babys macht Donald Trump nicht halt mit seinen Verbalattacken. FOTO: dpa, jl ks
Ashburn. Der Aufschrei über seine jüngste Kontroverse ist noch nicht verklungen, da macht Donald Trump einmal mehr mit einem bizarren Auftritt von sich reden. Jetzt legte sich der Unternehmer mit der Mutter eines weinenden Babys an.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat sprach am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ashburn, als im Publikum ein Kleinkind zu weinen begann. "Ich liebe Babys", sagte Trump daraufhin. "Was für ein Baby! Was für ein wunderschönes Baby (...) Es ist jung und schön und gesund und so wollen wir es."

Kurze Zeit später schrie das Kind erneut. Trump erklärte: "Ich habe eigentlich nur Spaß gemacht. Schafft das Baby raus. Ich glaube, sie (die Mutter) hat mir tatsächlich geglaubt, dass ich es liebe, wenn ein Baby schreit, wenn ich rede. Das ist ok. Leute verstehen nicht. Das ist ok."

Fast bei jedem Wahlkampfauftritt leistet sich der Präsidentschaftsbewerber eine neue Entgleisung. Erst am Montag diffamierte er die Eltern eines getöteten US-Soldaten, die muslimischen Glaubens sind. Die Familie hat pakistanische Wurzeln und war auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten aufgetreten, um die Geschichte ihres gefallenen Sohnes zu erzählen.

Dass Trump mit seiner Rivalin und Herausforderin Hillary Clinton nicht zimperlich umgeht, ist nichts neues. Zuletzt hatte er sie als Teufelin beschimpft. Außerdem offenbart Trump immer wieder Wissenslücken im Hinblick auf internationale Politik. Jüngst äußerte er sich positiv über Putins Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim. Und für Lacher sorgte er kürzlich, als er Belgien als "schöne Stadt" bezeichnete. 

(dpa)
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