Verbliebene Farc-Geiseln: Ecuador sagt Betancourt Hilfe zu
zuletzt aktualisiert: 02.12.2008 - 10:34Quito (RPO). Ecuador will der franko-kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt bei der Befreiung der verbliebenen Farc-Geiseln helfen. Präsident Rafael Correa hat die Unterstützung seines Landes zugesichert.
Ecuador werde alles in seiner Macht stehende tun, um die Entführten aus der Hand der kolumbianischen Rebellenorganisation zu befreien, sagte Correa am Montag nach einem Gespräch mit Betancourt in Quito.
Die 46-jährige Betancourt macht derzeit eine Rundreise durch Lateinamerika, auf der sie die politischen Führer der Region zu mehr Engagement für die Entwaffnung der Farc und die Befreiung der Geiseln bewegen will.
Betancourt war Anfang Juli unter abenteuerlichen Umständen aus sechsjähriger Farc-Geiselhaft im kolumbianischen Dschungel befreit worden und anschließend nach Frankreich gereist.
Nach einem Besuch in ihrer Heimat Kolumbien und dem Aufenthalt in Ecuador will sie auch nach Argentinien, Chile, Peru, Brasilien, Bolivien und Venezuela reisen. Die Farc hält Schätzungen zufolge weiterhin bis zu 700 Geiseln gefangen.
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