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Whistleblower lebt in Moskau
Snowden würde in den USA ins Gefängnis gehen

Die Chronologie des Falles "Edward Snowden"
Die Chronologie des Falles "Edward Snowden" FOTO: ap
London. Der US-Whistleblower Edward Snowden würde für eine Rückkehr in seine Heimat auch eine Haftstrafe in Kauf nehmen. Er habe den US-Behörden mehrfach angeboten, ins Gefängnis zu gehen, habe aber kein Angebot von der Staatsanwaltschaft über eine Strafminderung erhalten, sollte er sich tatsächlich stellen, sagte Snowden in einem Interview dem Sender BBC.

"Bisher haben sie gesagt, sie würden mich nicht foltern, was schon mal ein Anfang ist, denke ich. Aber viel weiter sind wir noch nicht gekommen", sagte er weiter.

Der frührere Geheimdienstmitarbeiter Snowden war nach seine Enthüllungen über die Abhörtaktiken des Spionagedienstes NSA vor zwei Jahren nach Moskau geflohen, wo er Asyl bekam. Bei einer Rückkehr in die USA drohen ihm bis zu 30 Jahre Haft.

Weitere Informationen zu Edward Snowden in unserem Dossier.

(ap)
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