Amnestieangebot angenommen: El-Kaida-Führer stellt sich saudiarabischen Behörden
zuletzt aktualisiert: 13.07.2004 - 18:37Riad (rpo). In saudi-Arabien hat sich ein mutmaßlicher El-Kaida-Führere den Behörden gestellt. Der gelähmte Mann nahm das Amnestieangebot der saudischen Führung an.
Wie das Innenministerium in Riad am Dienstag mitteilte, nahm der gesuchte Saudiaraber Chaled ben Odeh ben Mohammed el Harbi alias Abu Suleiman el Makki, der sich im iranisch-afghanischen Grenzgebiet aufhielt, Kontakt zur saudiarabischen Botschaft in Iran auf.
Nach Überprüfung seiner Identität wurde er nach Saudi-Arabien geflogen, wo er im Krankenhaus behandelt werden sollte.
Das staatliche Fernsehen zeigte, wie der Mann vom Flugzeug aus zu einem Rollstuhl getragen wurde. Er ist erst der dritte, der von der Amnestie Gebrauch macht.
Die saudiarabische Führung hatte islamischen Extremisten im eigenen Land am 23. Juni Straffreiheit für den Fall angeboten, dass sie sich innerhalb eines Monats den Behörden stellen.
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