Sein Image als Saubermann ist ruiniert: Der New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer hat sich in einen Sex-Skandal verwickelt. Berichten zufolge war er Kunde eines Prostituiertenrings. Spitzer räumte nach am Montag ein Fehlverhalten ein und entschuldigte sich öffentlich bei seiner Familie.
Spitzer und seie Frau Silda haben drei Töchter.
Er habe die Verpflichtungen gegenüber seiner Familie verletzt und sei seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden, erklärte Spitzer.
"Ich muss nun einige Zeit aufwenden, um das Vertrauen meiner Familie wiederzuerlangen", sagte der Demokrat im Beisein seiner Frau.
Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, Spitzer habe gegenüber Beratern den Kontakt zu dem exklusiven Prostituiertenring eingeräumt.
In diesem Hotelzimmer soll der Gouverneur sich mit einer Prostituierten getroffen haben.
Zu den Vorwürfen in der "New York Times" äußerte sich der 48-Jährige nicht direkt.
Der Fall sorgte in den USA für einen großen Medienrummel.
Spitzer wurde 2006 zum Gouverneur von New York gewählt. Zuvor war er in dem Staat Generalstaatsanwalt und hatte sich mit seinem Vorgehen gegen Korruption einen Namen gemacht und sich dabei auch mit der Wall Street angelegt.
Das Magazin "Time" bezeichnete ihn während seiner Zeit als Generalstaatsanwalt als "Kreuzritter des Jahres".
Spitzer und seie Frau Silda haben drei Töchter.