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Kampf gegen prokurdische Kräfte
Erdogan will PKK-Unterstützern Staatsbürgerschaft aberkennen

Erdogan will PKK-Unterstützern Staatsbürgerschaft aberkennen
Der Präsident der Türkei Recep Tayyip Erdogan im Februar in Ankara. FOTO: afp
Ankara. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat vorgeschlagen, Unterstützern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) die türkische Staatsbürgerschaft abzuerkennen.

"Wir müssen alle Maßnahmen treffen, dazu gehört, den Anhängern der terroristischen Organisation (der PKK) die Staatsbürgerschaft abzuerkennen", sagte Erdogan am Dienstag in Ankara. Die türkischen Behörden sind zuletzt verstärkt juristisch gegen Unterstützer der kurdischen Sache vorgegangen, darunter Journalisten, Anwälte und Abgeordnete.

Erdogan betreibt seit längerem eine Kampagne gegen die PKK

Gegen die linksliberale, prokurdische Demokratische Partei der Völker (HDP) betreiben Erdogan und seine islamisch-konservative Regierung seit längerem eine Kampagne wegen angeblicher Unterstützung der in der Türkei als Terrororganisation verbotenen PKK.

So soll den beiden HDP-Vorsitzenden, Selahattin Demirtas und Figen Yüksekdag, und weiteren Abgeordneten der Partei die parlamentarische Immunität entzogen werden. Erdogan verlangt zugleich eine umfassendere Definition "terroristischer Verbrechen", damit Politiker, Intellektuelle und Journalisten belangt werden können.

 

(AFP)
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