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"Existenz von Sarin belegt"
UN decken weiteren Giftgas-Angriff in Syrien auf

Der chemische Kampfstoff Sarin
Der chemische Kampfstoff Sarin FOTO: dpa, ma ts mda
Den Haag . Nach eigenen Angaben haben UN-Ermittler Hinweise auf einen weiteren Giftgasangriff in Syrien. Ende März sei bei einem "Vorfall" in einem Dorf im Nordwesten des Landes das Nervengift Sarin eingesetzt worden.

Der Angriff sei fünf Tage vor einer Sarin-Attacke in Chan Scheichun mit mehr als 80 Toten passiert, sagte der Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Ahmet Üzümcü, der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Eine Analyse von Proben habe die "Existenz von Sarin" belegt.

In einem Anfang September veröffentlichten Bericht haben UN-Ermittler erstmals die Regierung von Präsident Baschar al-Assad für den Angriff am 4. April in Chan Scheichun verantwortlich gemacht.

Angaben der syrischen Führung und ihres Verbündeten Russlands, das Giftgas sei beim Angriff auf ein Waffenlager der syrischen Opposition ausgetreten, wiesen die Ermittler damals zurück. Dafür fanden sie nach eigenen Angaben Hinweise auf mindestens 23 weitere Chemiewaffenangriffe in Syrien seit März 2013.

(felt/AFP)
 
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