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Friedensgespräche in Syrien
Eine Einigung ist nicht in Sicht

 Friedensgespräche in Syrien: Einigung ist nicht in Sicht
FOTO: dpa
Die syrische Regierung und Vertreter der Opposition haben sich bei den Friedensgesprächen nicht angenähert, sagt der UN-Sondergesandte de Mistura. Er warnte, dass die Beteiligten wachsam bleiben müssten.

Die Positionen der syrischen Regierung und der Opposition lägen weiterhin weit auseinander, sagte der UN-Sondergesandten Staffan de Mistura am Donnerstag in Genf. Allerdings hätten sich die Verhandlungspartner darauf geeinigt, dass die territoriale Integrität des Landes erhalten bleiben müsse. Beide lehnten ein föderales System ab.

Mistura bezeichnete die Atmosphäre bei den Verhandlungen als "überraschend ruhig", nachdem es in den Vorwochen zu schweren Anfeindungen gekommen war. Er warnte allerdings davor, sich zu früh zu freuen: "Wir müssen wachsam sein, weil sich die Dinge schnell ändern können." In Syrien dauert der Bürgerkrieg seit fünf Jahren an.

Die Gespräche mit der wichtigsten syrischen Oppositionsgruppe nannte de Mistura produktiv. Der Vertreter des von Saudi-Arabien unterstützten Hohen Verhandlungsrats (HNC), Bassama Kodmani, erklärte danach, schnell mit dem früheren UN-Plan für einen politischen Übergang in Syrien innerhalb von sechs Monaten starten zu wollen. Die Pläne der Kurden in Syrien, ein autonomes Gebiet in dem Bürgerkriegsland aufzubauen, bezeichnete HNC-Mitglied George Sabra als "illegitim und inakzeptabel".

(REU)
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