Umsetzung der G-20-Beschlüsse: Fünf größte britische Banken begrenzen Bankerboni
zuletzt aktualisiert: 30.09.2009 - 20:21London (RPO). Im Kampf gegen überzogene Managerboni haben sich die fünf größten britischen Banken nun zu einer Begrenzung ihrer Managergehälter verpflichtet. Nur wenige Tage nach dem G-20-Gipfel von Pittsburgh trägt dieser somit erste Früchte.
Keine Woche nach dem G-20-Gipfel von Pittsburgh erklärten sich die fünf größten britischen Banken bereit, die dort getroffenen Vereinbarungen umzusetzen. Die neuen Regeln, wonach Bonuszahlungen an den langfristigen Erfolg der Finanzinstitute gekoppelt sein müssen, würden ab 1. Januar gelten, erklärte Finanzminister Alistair Darling am Mittwoch.
Bei den Banken handelt es sich um HSBC, Barclays, RBS, Lloyds und Standard Chatered. Ihre Manager müssen Boni künftig zurückzahlen, wenn sich ihre Leistungen nicht in nachhaltigen Erfolgen widerspiegeln. Außerdem muss die Öffentlichkeit detailliert über die Leistungszulagen und deren Zustandekommen informiert werden.
Alistair und die fünf Banken forderten, andere heimische und ausländische Institute müssten ihrem Beispiel nun folgen.
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