In Rostock ist es kurz vor dem G-8-Gipfel zu schweren Krawallen gekommen.
Randalierer zündeten Autos an...
Rund 3000 Autonome zogen als schwarzer Block durch Rostocks Straßen.
Die Polizei wurde von vermummten Autonomen mit Flaschen und Steinen beworfen.
Es kam zu tumultartigen Szenen.
Die Beamten gingen mit Schlagstöcken gegen die Linksautonomen vor.
Vermummte warfen Steine auf die Beamten.
Die Polizei ging mit Hundertschaften gegen die Randalierer vor.
Die Vermummten flüchteten vor der Polizei.
Einige Steinewerfer wurden von den Polizisten zu Boden geworfen.
Auch einige als Clowns verkleidete Demonstranten wollten die Beamten provozieren.
Schließlich rückten in Rostock schwer bewaffnete Polizisten an.
Zuvor war der so genannte schwarze Block aus vermummten Linksautonomen durch die Rostocker Innenstadt gezogen.
Die Proteste richteten sich vor allem gegen den durch die G-8 verkörperten Kapitalismus.
Die Protestanten skaniderten die Abschaffung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung.
Auf den Bannern prangten Schlagworte wie Klassenkampf und Globalisierung.
In Rostock gab es am Samstag aber auch bunte Demonstrationszüge.
Bei diesen Märschen waren auch Familien unter den Demonstranten.
Wir haben die Bilder der G-8-Gegner für Sie zusammengestellt.
Aus Protest gegen den G-8-Gipfel in der kommenden Woche in Heiligendamm ziehen zur Stunde mehrere Zehntausend Menschen durch die Rostocker Innenstadt.
Die Großdemonstration unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" soll am späten Nachmittag am Stadthafen mit einer Kundgebung und einem Konzert beendet werden.
Veranstalter wie auch die Polizei, die in ganz Mecklenburg-Vorpommern mit 13.000 Beamten im Einsatz ist, gehen von einem friedlichen Verlauf aus.
Zu der Demonstration riefen das globalisierungskritische Netzwerk Attac, zahlreiche Organisationen aus den Bereichen Entwicklungshilfe, Umwelt und Kirchen, aber auch linksradikale Gruppierungen auf.
Ein Protestaufkleber klebt am Samstag an einem Informationsstand waehrend der Anti-G-8-Demonstration in Rostock. Unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" startet heute eine Demonstration von internationalen G-8-Kritikern in Rostock. Zu der Kundgebung haben mehr als ein Dutzend globalisierungskritischer Organisationen, Friedensgruppen, Gewerkschaften sowie Parteien aufgerufen. Erwartet werden rund 100.000 Teilnehmer.
Aktivisten der Hilfsorganisation Oxfam mit Pappmaschee-Koepfen der G-8-Regierungschefs pokern mit einem Schwarzafrikaner während der Anti-G-8-Demonstration in Rostock.
Ein Polizeibeamter winkt auf der Autobahn A93 beim ehemaligen deutsch-österreichischen Grenzuebergang Kiefersfelden ein Auto zu einer Fahrzeugkontrolle heraus.