| 16.58 Uhr

Nach Krawallen in Frankfurt
3500 Polizisten sollen G7-Außenminister-Treffen sichern

Polizeiwagen bei Blockupy-Protesten in Flammen
Polizeiwagen bei Blockupy-Protesten in Flammen FOTO: ap, FO
Lübeck. Rund 3500 Polizisten sollen das Treffen der G7-Außenminister in der kommenden Woche in Lübeck sichern. "Wir haben keine Erkenntnisse, dass es im Rahmen der angemeldeten Demonstrationen zu erheblichen Störungen kommen wird", sagte der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Einsatzleiter Bernd Olbrich am Freitag in der Hansestadt. 

Das Treffen dient auch der Vorbereitung des G7-Gipfels der Staats- und Regierungschefs der großen westlichen Industrienationen Anfang Juni im oberbayrischen Elmau. Die Behörden befürchten, dass es dort zu Krawallen kommen könnte. Bei der Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt hatte es im März schwere Ausschreitungen gegeben. Mehr als 200 Menschen waren verletzt worden.

Aus Sorge vor ähnlichen Vorfällen in Lübeck hatte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Protestkundgebung gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP abgesagt. Am Rande der Außenministergespräche am 14. und 15. April in Lübeck sind bislang acht Demonstrationen angemeldet. Die Verantwortlichen rechnen mit rund 5000 Kundgebungsteilnehmern.

Blockupy-Krawalle: "Blinde Gewalt und Zerstörungswut mit nichts zu entschuldigen" FOTO: qvist /Shutterstock.com/Retusche RPO
(dpa)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

G7 Außenminister-Treffen: 3500 Polizisten sollen in Lübeck sichern


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.