Nach zehn Jahren trat Tony Blair 2007 ab - und machte den Weg für Gordon Brown frei.
Er übernahm 2007 die Geschäfte von Tony Blair, sowohl bei Labour als auch als Premierminister.
Bevor er die Geschäfte übernahm, lebte er schon seit geraumer Zeit in der Downing Street 10.
Dafür zogen die Blairs mit ihren vier Kindern in die daneben liegende Nummer 11, weil der traditionelle Wohnsitz des Schatzkanzlers mehr Platz bietet.
Denn als Schatzkanzler hatte sich Brown Respekt verschafft. Vor allem ihm wurde der Aufschwung zugeschrieben, den Großbritannien im vergangenen Jahrzehnt erlebte.
Gleichwohl blieb der wortkarge Politiker der britischen Öffentlichkeit ein Rätsel.
Oft wird er als mürrisch beschrieben, für soziale Kompetenz ist er nicht bekannt.
Der in Glasgow geborene Pfarrerssohn kam schon sehr früh zur Politik, bereits mit zwölf Jahren warb er um Stimmen für Labour
Er studierte Geschichte an der Universität Edinburgh, seine Doktorarbeit befasste sich mit den Verbindungen zwischen der Labour Party und den schottischen Gewerkschaften.
Wie Blair wurde auch Brown 1983 erstmals ins Londoner Unterhaus gewählt. Es war der Anfang einer langen und häufig bitteren Rivalität.