| 18.44 Uhr

US-Präsidentschaftswahl
Clinton sagt vor Kongress zu Bengasi-Anschlag aus

Hillary Clinton sagt vor US-Kongress zu Bengasi aus und präsentiert ihre Außenpolitik
US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton während ihrer Aussage vor dem US-Kongress. FOTO: dpa, st cs
Washington. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat im US-Kongress zum Terroranschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi ausgesagt. Sie nutzte den Auftritt zu einer Präsentation ihrer außenpolitischen Leitlinien.

Clinton sagte am Donnerstag in Washington: "In einer gefährlichen Welt muss Amerika führen". Sie reklamierte eine starke und vorausschauende Außenpolitik der USA, die von Demokraten wie Republikanern gleichermaßen getragen werden müsse.

Clinton, Außenministerin von 2009 bis 2013, stellte sich Fragen zum Terroranschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi am 11. September 2012. Sie war wegen ihres Krisenmanagements der Attacke, bei der der Botschafter und drei weitere US-Diplomaten ums Leben kamen, unter Druck geraten.

Die politische Karriere von Hillary Clinton FOTO: afp, LARRY DOWNING

Der parlamentarische Sonderausschuss im Abgeordnetenhaus untersucht mögliche Versäumnisse Clintons. Außerdem geht es um die Frage, ob sie im Zuge ihrer dienstlichen E-Mails über einen privaten Server Details zu den Vorgängen vertuscht haben könnte.

Alle großen US-Sender übertrugen die Anhörung. Hunderte Menschen drängten sich im Kongress vor den Türen des Ausschusses. Es war nicht zu erwarten, dass die acht- bis zehnstündige Anhörung in der Sache inhaltliche Neuigkeiten bringt.

(lsa/dpa)
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