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US-Präsidentschaftsbewerberin
Clinton verschickte 150 weitere vertrauliche E-Mails über Privatkonto

Die politische Karriere von Hillary Clinton
Die politische Karriere von Hillary Clinton FOTO: afp, LARRY DOWNING
Washington. Rund 150 weitere E-Mails der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton, die sie in ihrer Zeit als Außenministerin über ihr privates E-Mail-Konto verschickte, sind rückwirkend als vertraulich eingestuft worden. Der Prozess der Sichtung und Einstufung dauere an, sagte Außenamtssprecher Mark Toner am Montag.

Im August seien bereits 63 E-Mails Clintons "in irgendeiner Form" als vertraulich eingestuft. Am Montag wollte das Außenministerium rund 7000 weitere Seiten mit E-Mails veröffentlichen, die Clinton zuvor übergeben hatte.

Clinton gilt als Favoritin bei den US-Demokraten für die Präsidentschaftskandidatur. Ihr Wahlkampf wird aber durch die E-Mail-Affäre überschattet. Clinton hatte im März zugegeben, dass sie in ihrer Zeit als Außenministerin eine private E-Mail-Adresse benutzte. Von den insgesamt 62.320 E-Mails aus dieser Zeit händigte Clinton 30.490 an das Außenministerium aus. Sie sollen bis Januar komplett gesichtet und so weit zulässig veröffentlicht werden.

Clinton hatte erklärt, die übrigen 31.830 E-Mails aus ihrer Amtszeit seien privater Natur. Die oppositionellen Republikaner werfen ihr vor, die private Adresse benutzt zu haben, um ihre Korrespondenz unter Verschluss zu halten. Clinton erklärte dagegen, sie habe dies getan, um ein einziges Smartphone benutzen zu können.

Noch Ende Juli hatte Clinton gesagt, sie sei "zuversichtlich", dass sie "nie irgendwelche Informationen, die damals als vertraulich eingestuft waren", per E-Mail versendet oder empfangen habe.

(AFP)
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