Die ARD hat heimlich Reporter in die syrische Protesthochburg Homs eingeschleust. Sie zeigen Bilder aus einer Stadt im Krieg.
Eigentlich ist das Land streng abgriegelt. Ausländische Journalisten kommen dort kaum hinein, unabhängige Berichte gibt es nicht. Hier aber zeigt das Erste Aufständische im Stellungskrieg.
Die Straßenzüge zeugen von Gewalt und Terror.
In einer Sequenz erzählt ein Aufständischer, dass er im Sommer desertierte, als er sah, was Assads Truppen der Zivilbevökerung antaten.
Eine tödliche Kreuzung, die die Bewohner nicht betreten. Es lauern Scharfschützen. Die ARD strahlt die Reportage "Heimlich in Homs - Im Herzen des syrischen Aufstands" am Mittwoch, 28.12., um 22.30 Uhr aus.
Das Regime in Syrien lässt solche Bilder sonst nicht zu. Es verschickt über seine Kanäle lieber Aufnahmen von Mengen, die Präsident Assad zujubeln.
So sind es überwiegend Videos auf youtube, die zeigen sollen, was sich in Homs und anderen Städten der Opposition abspielt. Herkunft und Unabhängigkeit können allerdings kaum überprüft werden.
Ausschnitte aus diesen Amateurvideos zeigen oftmals Gewalt, Verletzte, Tote. Hier wird ein offenbar verletzter Mann weggetragen. Ein Kind hilft mit.
Ein Frau hat sich über einen Körper gebeugt. Vermutlich eine in Plastik gehüllte Leiche.
Zumindest bei diesen Aufnahmen gefährden sich die Menschen hinter der Kamera nicht selbst.
Wer aber Panzer filmt, tut dies offenkundig nur heimlich.
Diese Aufnahme zeigt, was denen droht, die beim Filmen entdeckt werden.