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Bürgerkrieg im Jemen
Huthi-Rebellen und Militärkoalition einigt sich auf Waffenruhe

Huthi-Rebellen und Militärkoalition einigt sich auf Waffenruhe im Jemen
Wasserknappheit durch zerstörte Leitungen zwingt die jemenitische Bevölkerung dazu, Wasser in Kanistern zu ihren Häusern zu transportieren. FOTO: dpa, ya cs
Abu Dhabi. Im Jemen sollen ab Donnerstag die Waffen schweigen. Laut US-Außenminister Kerry sind alle Konfliktparteien übereingekommen, sich bis Ende des Jahres um die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit zu bemühen.

In dem arabischen Land kämpfen Anhänger von Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi gegen die Huthi-Rebellen, vor denen Hadi ins benachbarte Saudi-Arabien geflohen ist. Hadi wird von einer Golfstaten-Allianz unter Führung des sunnitischen Saudi-Arabien unterstützt. Die Aufständischen sind ihrerseits mit dem schiitischen Iran verbündet, so dass der Konflikt auch ein Stellvertreterkrieg der beiden Regionalmächten ist.

Im Konflikt starben bislang viele Tausend Menschen, darunter Hunderte Kinder, wie Amnesty International anprangert. Auch Mangelernährung und Wassermangel ist ein großes Problem, vor allem in der umkämpften Hauptstadt Sanaa.

(bur/REU/dpa)
 
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