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Interpol-Chef: Die Bedrohung ist gewachsen: Interpol warnt vor Anschlägen während Olympischer Spiele

zuletzt aktualisiert: 25.04.2008 - 13:32

Lyon (RPO). Interpol hat am Freitag vor gewaltsamen Zwischenfällen während der Olympischen Spiele in Peking gewarnt. Interpol-Präsident Ronald Noble sagte, es gebe "die reelle Möglichkeit", dass es bei dem Sportereignis im August zu Gewalt komme. Das legten die heftigen Proteste während des Olympischen Fackellaufs nahe.

Es sei klar, dass die Gefahr gewachsen sei, sagte er nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation am Freitag bei einer Sicherheitskonferenz in Peking. Nach den gewaltsamen Demonstrationen, die die Olympische Flamme begleitet hätten, müsse damit gerechnet werden, "dass Gruppen oder Einzelpersonen ihre Proteste in die Spiele hineintragen", betonte Noble. Seine Rede wurde auf der Webseite der im französischen Lyon ansässigen Interpol-Zentrale veröffentlicht.

Angesichts der Milliarden von Fernsehzuschauern könnten Terroristen sicher sein, dass jeder Anschlag während der Spiele weltweite Beachtung finden würde, sagte Noble weiter. Zu befürchten seien Aktionen wie Blockaden an wichtigen Verkehrsachsen und Störungen der Wettbewerbe, aber auch "gewaltsame Angriffe" auf Organisatoren der Spiele oder Sportler. Der Interpol-Chef verwies auf Berichte in chinesischen Medien über fehlgeschlagene Anschläge, darunter einen auf ein Flugzeug auf dem Weg nach Peking. Er sagte China die Hilfe von Interpol und seiner 186 Mitgliedsstaaten bei der Absicherung der Spiele zu.

Quelle: afp

 
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