Verwundete wurden in ein Militärkrankenhaus in Bagdad gebracht: Irak: 126 US-Soldaten im April getötet
zuletzt aktualisiert: 29.04.2004 - 14:16Bagdad (rpo). Acht US-Soldaten sind bei einem Autobomben-Anschlag im Irak getötet und vier verletzt worden. Wie ein Militärsprecher mitteilte, ereignete sich der Anschlag um 11.30 Uhr Ortszeit vor der Stadt Mahmudijah südlich von Bagdad. Der Anschlagsort wurde abgeriegelt, und die Verwundeten wurden in ein Militärkrankenhaus in Bagdad gebracht.
Nach ursprünglichen Plänen wären die ums Leben gekommen Soldaten, die zur ersten Panzerdivision des Heeres gehörten, schon zurück auf ihrem Heimatstützpunkt in Deutschland. Wegen der Eskalation in den vergangenen Wochen verlängerte das Pentagon ihren Einsatz jedoch um 90 Tage.
Bei einem Granatenangriff auf einen US-Konvoi in Bagdad war bereits zuvor ein amerikanischer Soldat getötet worden. Ein weiterer US-Soldat wurde am Donnerstag in Bakuba, nördlich der irakischen Hauptstadt, Opfer einer am Straßenrand deponierten Bombe. Bei der Explosion wurde zudem ein Soldat verletzt. Die Zahl der im April in Irak getöteten US-Soldaten stieg damit auf 126.
Erst am Samstagabend waren drei US-Soldaten getötet worden, als sie ein Boot kontrollieren wollten, mit dem Anschläge auf den Ölverladehafen in der südirakischen Haufenstadt Basra verübt werden sollten.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum