Mahmud Ahmadinedschad beim Bad in der Menge. Zum 31. Jahrestag der Revolution bemüht sich das iranische Fernsehen, möglichst Bilder zu zeigen, die von den Demonstranten abzulenken.
Auf seine Sicherheitskräfte kann Ahmadinedschad nicht verzichten. Wichtig ist ihm das Bild mit dem Kind auf dem Arm aber trotzdem.
Am 31. Jahrestag der Revolution will der Iran Stärke zeigen. Auf seinem offiziellen englischsprachigen Kanal "PressTV" wird die Kundgebung live übertragen.
Die Bilder zeigen Tausende Iraner, die auf die Straße gegangen sind, um den Jahrestag zu begehen.
Sie zeigen friedliche Demonstranten, die die Bilder des Ayatollahs in die Höhe halten.
Die Übertragung soll auch r+berbringen: Wir haben die Lage im Griff. Von Demonstranten ist nichts zu sehen.
Bei seiner Rede sagte Präsident Ahmadinedschad, dass der Iran sehr erfolgreich bei der Anreicherung von Uran sei.
Doch was die Bilder nicht zeigen: Die Proteste der Demonstranten kann das Regime nicht unterdrücken.
Ahmadinedschads Problem: Selbst der religiöse Führer des Landes, Ayatollah Chamenei, ist von dem Staatschef abgerückt.