kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Proteste: Iran: Obama wird deutlich

zuletzt aktualisiert: 21.06.2009 - 08:12

Washington/Teheran (RPO). Barack Obama hat am Samstagabend seine Zurückhaltung im Bezug auf die Proteste im Iran aufgeben. Der US-Präsident forderte die iranische Führung auf, auf die Proteste der Opposition nicht länger mit "ungerechten Aktionen" zu reagieren.

US-Präsident Barack Obama forderte die iranische Regierung auf, ungerechte Aktionen gegen Demonstranten zu stoppen.  Foto: AFP, AFP
US-Präsident Barack Obama forderte die iranische Regierung auf, ungerechte Aktionen gegen Demonstranten zu stoppen. Foto: AFP, AFP

"Wir rufen die iranische Regierung auf, alle gewaltsamen und ungerechten Aktionen gegen ihr eigenes Volk zu stoppen", hieß es am Samstag in der bislang deutlichsten Stellungnahme des Weißen Hauses zu den Vorgängen im Iran seit der umstrittenen Präsidentenwahl vor einer Woche.

"Die universellen Rechte der freien Rede und Versammlungsfreiheit müssen respektiert werden, und die Vereinigten Staaten stehen auf der Seite aller, die diese Rechte ausüben wollen." Im Iran trotzten am Samstag tausende Anhänger der Opposition einem Demonstrationsverbot und protestierten erneut gegen das offizielle Ergebnis der Präsidentenwahl. Polizei und regierungstreue Milizen gingen mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor. Augenzeugen berichteten von heftigen Zusammenstößen und zahlreichen Verletzten.

"Die Unterdrückung von Ideen lässt diese nicht verschwinden", erklärte Obama. "Falls die iranische Regierung die Achtung der internationalen Gemeinschaft anstrebt, muss sie die Würde ihres eigenen Volks respektieren und mit Zustimmung, nicht mit Zwang, regieren."

Oppoisition kämpft weiter

Die iranische Staatsmacht hatte sich am Samstag fest entschlossen gezeigt, weitere Oppositionsproteste im Keim zu ersticken. Ein landesweites Demonstrationsverbot und Polizeihundertschaften in Teheran sollten die Anhänger des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mir-Hossein Mussawi abschrecken. Der für die Wahlorganisation zuständige Wächterrat erklärte sich bereit, zehn Prozent der Stimmen stichprobenartig neu auszuzählen.

Der iranische Oppositionsführer Mir Hossein Mussawi ließ sich davon am Samstag aber nicht beeindrucken: Trotz des harten Vorgehens von Polizei und Milizen forderte er erneut die Annullierung der Wahl. Auf Mussawis Website wurde ein entsprechender Brief an die obersten Wahlbehörden veröffentlicht. Auf seiner Website und per Twitter ließ Mussawi außerdem mitteilen, er sei bereit, den Märtyrertod zu sterben.

Quelle: AP

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
"Rauchen ist bei jungen Menschen out"

Diskussion um Nichtraucherschutz

"Rauchen ist bei jungen Menschen out"

Die Grünen in Nordrhein-Westfalen bestehen weiter auf ein konsequentes Nichtraucherschutzgesetz. Zum Weltnichtrauchertag warnen Experten vor ... mehr 

Computervirus

Iran meldet erfolgreiche Bekämpfung von "Flame"

Die iranische Regierung hat nach eigenen Angaben den Computervirus Flame erfolgreich bekämpft. Der iranische Minister für Kommunikation und ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Diskussion um Nichtraucherschutz

"Rauchen ist bei jungen Menschen out"

Schröder hält am Krippenausbau fest

"Wir dürfen die Eltern nicht enttäuschen"

Ministerin will auf Uni-Bewertung warten

Neue Plagiatsvorwürfe gegen Schavan

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Italien: Frau lebend aus Trümmern gezogen

Das Beben in Norditalien war am Dienstagabend schon 12 Stunden her, da gab es eines dieser kleinen Wunder, auf die die Menschen in den ... mehr 

Installation The Italians dream in Rome

Makabre Kunstaktion in Italien

Berlusconi mit Micky-Maus-Pantoffeln im Sarg

Mit einer makabren Kunstharzfigur sorgen zwei italienische Künstler derzeit in Rom für Furore: In einer Ausstellung im Palazzo Ferrajoli zeigen die Künstler den ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi als Leiche in einem Glassarg. mehr

 
 

13 Männer gefesselt und erschossen

Neues Massaker in Syrien

 

Möglicher Militäreinsatz in Syrien

USA weiter gegen militärisches Eingreifen

 
 
Top-Services