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"Ernsthaft reduzierter" Zusammenarbeit mit IAEA: Iran reagiert mit Drohungen auf Atom-Resolution

zuletzt aktualisiert: 29.11.2009 - 08:35

Teheran (RPO). Nach der Rüge durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat der Iran mit Konsequenzen gedroht. Die iranische Regierung könnte die Zusammenarbeit mit der IAEA "ernsthaft" reduzieren, warnte Parlamentssprecher Ali Laridschani am Sonntag im Parlament in Teheran.

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Die USA und die anderen Mitglieder der sogenannten Sechsergruppe müssten ihre Einstellung zum Iran ändern. Durch ihre "veralteten Spielchen" würden sie keine weiteren Verhandlungen über das iranische Atomprogramm erreichen.

Der Gouverneursrat der Uno-Atomenergiebehörde hatte am Freitag den Iran für sein Verhalten im Atomstreit verurteilt. In der Resolution wird Teheran aufgefordert, den Bau seiner zweiten Uran-Anreicherungsanlage nahe der Stadt Ghom "umgehend auszusetzen". Von den 35 Mitgliedern des Gouverneursrats stimmten 25 für die Resolution, auch China und Russland. Zuvor hatte der Iran ein Angebot der IAEA zur Uran-Anreicherung im Ausland ausgeschlagen.

Die USA und ihre Verbündeten, insbesondere Israel, beschuldigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Kernkraft an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet dies und beharrt darauf, dass sein Atomprogramm nur friedlichen Zwecken diene.

Quelle: AFP/sdr

 
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