kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Atomstreit: Iran: Urananreicherung ist unser "absolutes Recht"

zuletzt aktualisiert: 12.06.2006 - 10:24

Teheran (rpo). Während der Gouverneursrat der Atomenergiebehörde über den Atomstreit berät, gibt sich der Iran unnachgiebig. Die Anreicherung von Uran sei sein "absolutes Recht", hieß es aus Teheran.

Teheran werde mit niemandem über das Recht auf Urananreicherung verhandeln, sagte Regierungssprecher Gholam Hossein Elham vor der Presse. Sein Land sei aber zu "Verhandlungen über internationale Fragen und gemeinsame Sorgen" bereit. Das Angebotspaket der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands nannte der Sprecher einen "Schritt nach vorn". Teheran sei dabei, das Paket "vollständig zu prüfen" und werde anschließend seine Meinung dazu kundtun.

Der Iran beruft sich auf den von ihm unterzeichneten Atomwaffensperrvertrag, der ihm das Recht zur Urananreicherung einräumt. Die USA und andere westliche Staaten verdächtigen Teheran jedoch, unter dem Deckmantel der zivilen Atomenergienutzung den Bau von Atomewaffen voranzutreiben. Im Auftrag der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands hatte der EU-Außenbeauftragte Javier Solana vergangene Woche in Teheran ein Angebotspaket übergeben, mit dem der Iran - bei Androhung von Strafen - dazu gebracht werden soll, kein Uran mehr anzureichern.

Der IAEA-Gouverneursrat will nach Angaben von Diplomaten während seiner mehrtägigen Sitzungen vor weiteren konkreten Schritten zunächst eine offizielle Stellungnahme des Iran zu dem Angebotspaket abwarten. Im Februar hatte der Gouverneursrat den Atomstreit verschärft, als er dem Iran heimliche Atomaktivitäten zur Last legte und den Fall gegen den Widerstand Teherans an den UN-Sicherheitsrat verwies.

Quelle: afp2

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Joachim Gauck hat sich von der Einschätzung seines Vorgängers Christian Wulff distanziert, der Islam gehöre zu Deutschland. mehr 

Syrische Deserteure drohen Assad

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Umstrittene Äußerung zum Islam

Muslime werfen Gauck Geschichtsfälschung vor

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Machtkampf bei den Linken

Kipping lässt Riexinger abblitzen

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Kurios: Flugzeuge verhaken sich ineinander

Auf dem Chicagoer Flughafen sind sich zwei sehr ungleiche Flugzeuge ins Gehege gekommen. Eine Boeing 747 wollte sich auf den Weg machen, als ... mehr 

syrien flagge fahne RPO 2007

Bürgerkrieg in Syrien

Syrische Deserteure drohen Assad

Die westlichen Staaten und die syrischen Rebellen drohen dem Assad-Regime mit einer härteren Gangart. Die USA bringen einen Militäreinsatz auch ohne UN-Beschluss ins Spiel. mehr

 

Nahostreise des Bundespräsidenten

Gauck fordert Palästinenser zu Friedensgesprächen auf

 

Nach Selbstverbrennung in Lhasa

China startet Verhaftungswelle in Tibet

 

Ingenieur im Januar verschleppt

In Nigeria entführter Deutscher getötet

 
 
Top-Services