kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Stopp der Urananreicherung außer Frage: Iran weist Gesprächsangebot der USA als Propaganda zurück

zuletzt aktualisiert: 01.06.2006 - 10:00

Teheran (rpo). Der Iran will im Atomstreit nicht direkt mit den USA verhandeln. Die amtliche iranische Nachrichtenagentur sprach von einem "Propaganda-Schritt" der USA. Ein Stopp der Urananreicherung kommt für Teheran nicht in Frage.

Der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki wies das Angebot der USA zu direkten Verhandlungen im Atomkonflikt zurück. Das staatliche Fernsehen zitierte Mottaki mit der Bemerkung, wenn die USA eine Änderung im gegenwärtigen Status erreichen wollten, dann müssten sie ihre Haltung verändern und logisch an das Thema herangehen.

Zuvor hatte sich die US-Regierung in einer Umkehr ihrer bisherigen Politik grundsätzlich zu direkten Verhandlungen mit dem Iran bereit erklärt. Wenn Teheran seine Aktivitäten zur Urananreicherung einstelle, seien die USA gewillt, gemeinsam mit anderen Staaten an den Gesprächen über die Zukunft des iranischen Atomprogramms teilzunehmen, sagte Außenministerin Condoleezza Rice am Mittwoch in Washington.

Sein Land werde "niemals" über sein nukleares Forschungsprogramm verhandeln, sagte der iranische Ölminister Sajed Kasem Wasiri Hamaneh am späten Mittwochabend auf einer Konferenz in Venezuela. Der Brennstoffkreislauf, den der Iran geschlossen habe, stehe nicht zur Disposition, sagte Hamaneh dem Sender Telesur.

Bei der iranischen Nachrichtenagentur IRNA hieß es: "Es ist selbstverständlich, dass die Islamische Republik Iran nur Vorschläge und Bedingungen akzeptiert, die den Interessen der Nation und des Landes dienen. Die Einstellung der Urananreicherung zählt definitiv nicht dazu."

Die Forderung der US-Regierung, dass der Iran im Gegenzug für die Teilnahme Washingtons an Direktverhandlungen auf die Urananreicherung verzichte, sei für die Islamische Republik nicht "geeignet", sagte der Sprecher des Auswärtigen Ausschusses des Parlamentes in Teheran, Kasem Dschalali. Teheran habe mehrfach betont, dass die Aussetzung der Urananreichung nicht auf der Agenda stehe, sagte Dschalali. Eine offizielle Reaktion des Irans auf das US-Angebot werde es im Laufe des Tages geben, sagten iranische Regierungsmitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP.

Die Vereinigten Staaten hatten am Mittwoch erstmals nach 26 Jahren Bereitschaft gezeigt, unter Umständen direkte Gespräche mit dem Iran zu führen. Die Voraussetzung dafür sei, dass der Iran kein Uran mehr anreichere, sagte US-Außenministerin Condoleezza Rice in Washington.

Quelle: ap

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Bürgerentscheid am Sonntag

Adolf Sauerland bangt um sein Amt

Duisburgs Oberbürgermeister (CDU) muss sich am Sonntag einem Bürgerentscheid stellen. Wenn ... mehr 

Griechenland taumelt ins Chaos

Euro-Krise spitzt sich zu

Griechenland taumelt ins Chaos

Gibt es im griechischen Parlament am Sonntag keine Mehrheit für neue Spar- und Reformschritte, wird Athen der Geldhahn zugedreht. Bundeskanz ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Autokamera filmt riesigen Lichtkegel

Das Video könnte auch aus einem Science-Fiction-Film sein. Blogger jedoch wollen herausgefunden haben, dass es die Explosion eines ... mehr 

fSAT_EUROPE__FLIP__5833517_0.jpg

Gewalt in Syrien

28 Tote bei Explosionen in Aleppo

Die Gewalt in Syrien nimmt kein Ende. In Aleppo sprengten sich zwei Selbstmordattentäter mit ihren Autos in die Luft und rissen 28 Menschen in den Tod. mehr

 
 

Streit um kostenlose Pille

Obama beugt sich Konservativen

 

Zahl der befristeten Verträge soll sinken

Spanien verabschiedet Arbeitsmarktreform

 

Bilder vom Einsatz in Afghanistan

US-Soldaten wegen Nazi-Fahne verwarnt

 

Marineinfanterie in Afghanistan

US-Soldaten posieren vor SS-ähnlicher Fahne

Top-Services