kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Nach zahlreichen Verzögerungen: Iranisches Akw Buschehr am Stromnetz

zuletzt aktualisiert: 04.09.2011 - 14:04

Teheran (RPO). Das umstrittene iranische Atomkraftwerk in Buschehr ist nach Angaben der Behörden an das nationale Stromnetz angeschlossen worden. Dies sei in der Nacht zum Sonntag erfolgt, sagte der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Hamid Chadem Kaemi, dem arabischsprachigen iranischen Fernsehsender El Alam.

Die Atomanlage mit einer Kapazität von 1000 Megawatt produziere derzeit nur 60 Megawatt Strom zu Testzwecken. Sie solle ihre Produktion aber bis zum 12. September auf 400 Megawatt steigern.

Das von Russland gebaute Atomkraftwerk im Süden des Iran, das erste des Landes, ist ein Symbol für das umstrittene Atomprogramm der Führung in Teheran. Es wurde im August 2010 eingeweiht, seine Inbetriebnahme verzögerte sich allerdings immer wieder. Die iranischen Behörden machten dafür unter anderem schlechtes Wetter, technische Probleme oder Sicherheitsbedenken verantwortlich.

Eine Verbindung mit dem Computervirus Stuxnet, der im Iran tausende Industriecomputer befallen hatte, stritten sie vehement ab. Im Februar dieses Jahres musste der Reaktorbetrieb nach Angaben russischer Behörden gestoppt werden, um den Brennstoff auszutauschen. Ursache sei ein Problem mit einer Pumpe des Kühlsystems gewesen.

Mit dem Bau der Anlage hatte 1975 der deutsche Siemens-Konzern begonnen. Das Projekt wurde jedoch durch die Islamische Revolution 1979 und den Krieg zwischen dem Iran und dem Irak (1980 bis 1988) vorerst gestoppt.

1995 übernahm Russland die Arbeiten an der Anlage. In den Folgejahren kam es jedoch durch technische, finanzielle und politische Schwierigkeiten immer wieder zu Verzögerungen bei der Fertigstellung. Das Projekt in Buschehr wird vom Westen argwöhnisch verfolgt. Die USA und ihre Verbündeten verdächtigen den Iran, heimlich nach Atomwaffen zu streben.

Quelle: AFP/das

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Die Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks in Datteln gehört zu den wichtigsten Streitpunkten in den Koalitionsverhandlungen von SPD und G ... mehr 

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Der Bundespräsident hinterlässt bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel seine eigene Handschrift. Der Empfang durch Präsident Schimon Peres ... mehr 

Mehr Politik
Aus der Region

Zukunft des umstrittenen Kohlekraftwerks

Rot-Grün sucht Datteln-Kompromiss

Bundespräsident auf Staatsbesuch

Joachim Gauck – Israels kritischer Freund

Drohender Verzug bei Bergung der Abfälle

Altmaier besucht Atommülllager Asse

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

US-Präsident bestimmt Ziele der Drohnenangriffe

Obama wacht persönlich über "Todesliste"

US-Präsident Barack Obama überwacht einem Medienbericht zufolge persönlich die Auswahl der Ziele für die Drohnenangriffe gegen Anhänger von Al-Qaida und anderer Terrorgruppen. mehr

 

Diese Männer spalten Ägypten

Ein Islamist und ein Mubarak-Mann

 

Bundespräsident zu Gast in Israel

Gauck: Israel plant keinen Angriff gegen Iran

 
 

Strafmaßnahme wegen Massaker von Hula

Deutschland weist syrischen Botschafter aus

 

Israel-Reise des Bundespräsidenten

Gauck: "Israel ist ein blühendes Land"

Top-Services