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Zeitungsbericht
Irans Präsident schlägt Gefangenenaustausch mit den USA vor

Irans Präsident Hassan Ruhani schlägt USA Gefangenenaustausch vor
Hassan Ruhani bei einer Pressekonferenz in Teheran im August 2013. FOTO: dpa
New York. Irans Präsident Hassan Ruhani hat einen Gefangenenausrauch mit den USA vorgeschlagen. Sein Land würde es begrüßen, "wenn wir dazu beitragen könnten, dort festgehaltene Leute freizubekommen und sie (die USA) entsprechende Schritte unternehmen würden", sagte Ruhani am Sonntagabend in New York.

Das berichtete die "Washington Post". Ruhani hält sich zur UN-Generalversammlung in New York auf. Er sprach bei einem Empfang für Nahost-Experten.

Der Iran hält derzeit drei Amerikaner fest, darunter einen Korrespondenten der "Washington Post", dem Spionage für die USA und Propaganda gegen das islamische Land vorgeworfen werden.

Im Zusammenhang mit Verstößen gegen US-Sanktionen gegen Teheran im Atomstreit sind 19 Iraner in den USA in Haft. Die Sanktionen sollen nach dem Atomdeal Irans mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland vom Juli bald gelockert werden.

(dpa)
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